Internationaler Währungsfonds unter Beschuss

Beim Internationalen Währungsfonds (IWF) herrscht Anspannung. Einerseits steht Griechenland erneut vor einer Staatspleite und der IWF muss im Schulterschluss mit der Europäischen Union über eine mögliche Umschuldung Griechenlands entscheiden – bereits 2010 wurde das Land mit einem 110 Milliarden Hilfspaket vor der Pleite gerettet worden.

IWF führungslos

Anderseits steht der IWF seit den Anschuldigungen gegen ihren ehemaligen Chef und aussichtsreichen französischen Präsidentschaftskandidaten Dominique Strauss-Kahn vor der Herausforderung in kürzester Zeit einen Nachfolger zu finden. Zur Wahl stehen Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde, der mexikanische Notenbankchef Agustín Carstens sowie Israels Zentralbankchef Stanley Fischer.

Phishing-Attacke

Als wären dies nicht Probleme genug, wurde der IWF nun auch noch Opfer einer Hacking-Attacke. IWF Sprecher David Hawley bestätige laut The Wall Street Journal, dass es einem Zwischenfall gab und dieser untersucht werde.

Ein IWF-Vertreter gab gegenüber The New York Times an:

“Dies war ein sehr folgenschwerer Einbruch”

Ersten Vermutungen nach, handelte es sich um einen Spear-Phishing Angriff. In der Folge wurde über den kompromittierten PC auf die Systeme des IWF zugegriffen um an vertrauliche Informationen zu gelangen. Als Sofortmaßnahme unterbrach man die Verbindung des IWF zur Weltbank – die sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet ...

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