IM Bürgermeister

Auch ein ehemaliger Inoffizieller Mitarbeiter (IM) des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR kann inzwischen in Mecklenburg-Vorpommern zum Bürgermeister gewählt werden.

So hat jetzt das Verwaltungsgericht Schwerin die beklagte Stadtvertretung der Stadt Schönberg verpflichtet, die Wahl des Klägers, Herrn Michael Heinze, zum ehrenamtlichen Bürgermeister der Stadt Schönberg bei den Kommunalwahlen am 7. Juni 2009 für gültig zu erklären.

Das Verwaltungsgericht Schwerin geht in seiner Entscheidung davon aus, dass der Kläger entgegen der Rechtsauffassung der Stadtvertretung wählbar war. Ein die Ernennung zum Ehrenbeamten ausschließender Eignungsmangel im Sinne des § 8 Abs. 4 Landesbeamtengesetz a.F. als zum Zeitpunkt der Wahl anzuwendender Vorschrift liege nicht vor.

Zwar sei der Kläger vom Ministerium für Staatssicherheit als Inoffizieller Mitarbeiter geführt worden und sei auch im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit bei den Grenztruppen mit dem jeweiligen zuständigen MfS-Mitarbeiter regelmäßig in Kontakt getreten ...

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