Gestuftes Auswahlverfahren

Der Dienstherr darf die Auswahlverfahren unter den Stellenbewerbern gestuft vornehmen und bei einer größeren Zahl von Bewerbern zunächst einmal ihm ungeeignet erscheinende Bewerber aussondern.

Ein solcher Fall eines gestuften Auswahlverfahrens lag jetzt dem Verwaltungsgericht Berlin im Rahmen eines Konkurrentenstreits um das Amt des Berliner Polizeipräsidenten vor. Das Verwaltungsgericht Berlin hat den Eilantrag eines Mitbewerbers um das Amt des Polizeipräsidenten in Berlin zurückgewiesen. Der Antragsteller hatte durchsetzen wollen, dass die Stelle – die derzeit vakant ist – vorerst nicht mit einem ausgewählten Konkurrenten besetzt wird, bis er selbst nochmals über das Ergebnis des Auswahlverfahrens unterrichtet wird. Die Senatsverwaltung für Inneres hatte den Antragsteller bereits mit Schreiben vom 12. Mai 2011 darüber informiert, dass seine Bewerbung abgelehnt worden sei ...

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