Falsch geblitzt: Messfehler aufgedeckt durch neuen Fahrversuch mit Einseitensensor ESO ES 1.0

Aktueller Bericht in der Fachzeitschrift VKU:

Im Rahmen eines Gerichtsverfahrens wurden durch die öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Geschwindigkeitsmessungen Dipl. Ing. Rolandt Bladt (Hohenahr) und Dipl. Ing. Stephan Wietschorke (Steinbach/Ts) Fahrversuche mit dem Geschwindigkeitsmessgerät ESO ES 1.0 durchgeführt.

Der Fall:

Vorwurf der Geschwindigkeitsüberschreitung in 30er-Zone. Gemessene Geschwindigkeit: 73 km/h

Das Fahrzeug:

Geländewagen Mercedes G Automatic Diesel mit grobstolligen M+S-Reifen 100 kW Erstzulassung 1979

Der Einwand des Betroffenen:

Der Mercedes hätte an der Messstelle eine Geschwindigkeit von 73 km/h unter keinen Umständen hätte erreichen können.

Die Messstelle:

Im Bereich der Messstelle , welche sich direkt hinter einer Brücke und einer bergaufverlaufenden Zufahrt befand, wurden nach Anweisung der Sachverständigen mehrere Fahrversuche mit dort maximal möglicher Beschleunigung durchgeführt und von den Sachverständigen anschließend ausgewertet ...

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