Krankheitsbedingte Kündigung nach einmaligem Schicksalsschlag (hier: Schlaganfall)

Der Kläger war seit April 2008 als Leiter einer Krankenhausapotheke angestellt. Anfang Dezember 2009 erlitt er einen schweren Schlaganfall und war seitdem arbeitsunfähig. Im März 2010 kündigte der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit der Begründung, es sei infolge des Schlaganfalls von einer andauernden Leistungsunfähigkeit des Klägers auszugehen.

Der Kläger wehrte sich gegen die Kündigung mit einer Kündigungsschutzklage und bekam sowohl vom Arbeitsgericht Köln als auch vom Landesarbeitsgericht Köln Recht. Beide Gerichte entschieden, dass die ausgesprochene Kündigung sozial ungerechtfertigt sei.

Warum hat das Gericht so entschieden? Wie ist der Fall einzuordnen?

Die krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit eines Arbeitnehmers kann ein Grund sein, der den Arbeitgeber zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses berechtigt ...

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