kino.to: Nutzer im Visier von Rechteinhabern und Staatsanwaltschaft?

Urheberrechtsverletzungen im Internet sind immer noch und immer wieder ein aktuelles Thema. Kollege Stephan Dirks befasst sich aus aktuellem Anlaß auf sdplegal.de mit der Frage, ob Nutzer des inzwischen geschlossenen Portals “kino.to” befürchten müssen, demnächst Post vom (Abmahn-)Anwalt zu bekommen:
In der Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift “Kommunikation und Recht” heißt es auf Seite 368, dass die Rechtsdurchsetzung derzeit auf den Bereich der P2P-Netze beschränkt bleibe: “Der Austausch von Dateien oder Sharehoster bleibt gegenwärtig ebenso außen vor, wie der zunehmende Anteil illegaler Streaming-Dienste wie etwa kino.to”. Das war zum Zeitpunkt der Drucklegung richtig, seit der ersten Juniwoche wissen wir aber: Jedenfalls “kino.to” ist abgeschaltet, die Server wurden von der Polizei beschlagnahmt. Unter der Webadresse findet sich nur noch ein Hinweis der Kriminalpolizei: “Die Domain zur von Ihnen ausgewählten Webseite wurde wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerbsmäßigen Begehung von Urheberrechtsverletzungen geschlossen.“ Ehemalige Nutzer der Plattform sind verunsichert und fürchten Verfolgung ...
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