Tellerrand zum Wochenende: Öffentliche Verwaltungen fürchten den demografischen Wandel

Der demografische Wandel rüttelt die öffentlichen Verwaltungen auf: Fast jede zweite Landes- oder Kommunalbehörde betrachtet die Bevölkerungsentwicklung, also die Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung, als größte Herausforderung für die kommenden drei Jahre – eine Zunahme um 20 Prozent gegenüber 2008. Betroffen sind vor allem kleine Städte und die ostdeutschen Verwaltungen. So die Ergebnisse der Studie “Branchenkompass 2011 Public Services” von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Im Norden entspannt

Bevölkerungsverschiebungen von Ost nach West sowie von Kleinstädten zu Großstädten sorgen dafür, dass demographische Veränderungen ungleich wirken. Knapp sechs von zehn ostdeutschen Kommunen bereitet der demographische Wandel Kopfzerbrechen. Damit liegen sie weit vor den norddeutschen Kommunalverwaltungen, von denen lediglich 38 Prozent die Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung mit Sorgen betrachten – eine Quote, die auch deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 48 Prozent liegt ...

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