Praxisverlegung eines Vertragsarztes als Neuniederlassung?

Die Praxisverlegung eines Vertragsarztes steht einer Neuniederlassung nicht gleich. Die Verlegung einer Arztpraxis innerhalb desselben Planungsbereichs und innerhalb derselben Stadt rechtfertigt nicht die honorarrechtliche Gleichstellung mit einer Neuniederlassung im Sinne des anzuwendenden Honorarverteilungsmaßstabs (HVM).

In dem jetzt vom Landessozialgericht Rheinland-Pfalz entschiedenen Fall hatte die auf höhere Vergütung klagende Ärztin eingewandt, sie habe ihre Praxis faktisch neu gegründet und nicht – unter Mitnahme der bisherigen Patienten – lediglich verlegt. Die bisherige Praxis habe in einer Nebenstraße mit einer ungünstigen Infrastruktur gelegen, so dass es ihr erst aufgrund der Änderung gelungen sei, neue Patientenkreise zu erschließen und die Arbeitsplätze ihrer Arzthelferinnen zu sichern ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK