The road to hell X: Die häufigsten Kritikpunkte an unserem Kanzlei-Blog

Ein geschätzer Kollege hat eine unserer Wortschöpfungen im Blog zum Anlass für einen kleinen Seitenhieb genutzt. Dies nehmen wir als willkommenen Anlass, sechs Mäkeleien an unserem Blog aufzuführen, die uns besonders beeindruckt haben und hierzu die entsprechenden amtlichen Antworten zu liefern:

1. Das hat nicht das KG Berlin entschieden!

Das ist wahr. Denn einerseits entscheidet nicht das “KG”, sondern das Kammergericht, genauer - René Magritte würde uns umarmen wollen - die Mitglieder des kammergerichtlichen Senats. Andererseits gibt es in ganz Deutschland auch nur ein Kammergericht, nämlich das in Berlin. In unserem Blog duftet es also hin und wieder nach Pleonasmus. Warum wir dann trotzdem an solchen Gerichtsbezeichnungen festhalten? Weil es uns so gefällt.

2. Das soll “abmahnfähig” sein?

Es gibt Begriffe, die sucht man selbst im Duden der Jugendsprache vergeblich. “Abmahner” ist ein derartiger Begriff und “abmahnfähig” auch. In vielen unserer Berichte sollte es eigentlich nicht “Abmahner” heißen, sondern “qualifizierte Einrichtung, die nachweist, dass sie in die Liste qualifizierter Einrichtungen nach § 4 oder in dem Verzeichnis der Kommission der Europäischen Gemeinschaften nach Artikel 4 der Richtlinie 98/27/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Mai 1998 über Unterlassungsklagen zum Schutz der Verbraucherinteressen (ABl. EG Nr. L 166 S. 51) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist.” Warum wir uns in Blog-Beiträgen nicht einer präziseren Sprache befleißigen? Ab welchem Wort nach “qualifizierte Einrichtung” haben Sie noch einmal aufgehört zu lesen?

3. Geht es auch deutsch?

“Ein Fremdwort bleibt immer ein Blendling ohne Zeugungskraft.” sagte schon Turnvater Jahn. Das sehen wir naturgemäß ganz anders ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK