Eine Klage über 5€ bitte

Manchmal kommen Mandanten und wollen jemanden verklagen, der ihnen noch 5,46€ schuldet. Für den Anwalt ist dann die wirtschaftlichste Vorgehensweise die: Aufstehen, in der Hosentasche nach dem Portemonnaie nesteln, dem Mandanten die fünf Euro und sechsundvierzig Cent in bar auszahlen und ihm noch einen guten Tag wünschen. Wirtschaftlich die schlechteste Lösung ist, solch einen Fall dann tatsächlich zu bearbeiten. In einem augelasteten Büro produziert die Bearbeitung eines solchen Falles im Ergebnis deutlich mehr Kosten als es Honorar dafür gibt. Und die Differenz übersteigt deutlich die 5,46€.

Es gibt wirklich solche Fälle. Zum Glück selten. Meistens kann man den Klagewilligen das Vorhaben auch bei freiwilliger Zahlung von 10€ nicht ausreden, denn es geht dann ums Prinzip ...

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