Die richtige Größe des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms

Ich schaue täglich in die US-amerikanischen Venture Capital Blogs. Ab und zu komme ich mit Anregungen und neuen Ideen zurück. Lediglich bei allem, was mit Zahlen zu tun hat, endet die Lektüre meist mit Kopfschütteln und der Frage, was bei uns eigentlich schief läuft. Eine Seed Runde in Amerika ist dem Umfang nach eine A- oder B-Runde in Deutschland. Exits werden in Milliarden und nicht in Millionen gemessen usw. usw. usw. Heute mal eine Ausnahme: Nicht alles von dort ist Zahlenirrsinn. Fred Wilson hat auf seinem Blog über Sizing Option Pools In Connection With Financings geschrieben. Gründer können sich daran bei der Verhandlung des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms sowohl mit Mitarbeitern als auch Investoren orientieren.

X = Wieviele Mitarbeiter werde ich bis zur nächsten Finanzierungsrunde einstellen?

Fred geht von bis zu 18 Monaten aus. Wie bereits oben erwähnt, sind Finanzierungsrunden in Deutschland kleiner. Außerdem ist nicht immer die Vision vorhanden, StartUps über viel mehr als zwölf Monate zu finanzieren. Schließlich soll es durchaus mal vorkommen, dass nicht hundertprozentig die Umsätze erzielt werden, die geplant wurden. Dann kommen StartUps nicht so weit wie gedacht. Ich würde also in der Regel von den nächsten zwölf Monaten ausgehen.

Y = Wieviel verdienen diese Mitarbeiter pro Jahr brutto?

Fred geht durchschnittlich von umgerechnet rund EUR 50.000 pro Mitarbeiter aus. Ich meine, dass man diesen Wert durchaus übertragen kann ...

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