Permanent Online?

Online

Die elektronische Welt ermöglicht neue Arbeitsformen, eine zuvor ungeahnte Flexibilität und permanente Erreichbarkeit. Wie – überwiegend intensiv bis exzessiv – diese tatsächlich verwendet werden, ist leicht zu erkennen beim Blick in die updates der User quer durch alle social media und social communities. Bei Ausfall eben dieser „kommunikativen Basis“ des daily social life ist dem Einzelnen nicht nur das Mitgefühl seines „friend“-networks sicher, das widerspiegelt, WIE sehr schon rein emotional subjektiv für alle anderen nachfühlbar auch kurzfristige Zwangspausen davon spürbar störend in der täglichen Gewohnheit längst sind. Nicht nur „persönlich“ empfunden, stellt die täglich im ver-NETZ-tem Kreis gewohnte und geübte online-Präsenz und -Kommunikation für keinen unerheblichen Teil ihrer User – auch – berufliche und geschäftliche und damit werbende, schlicht Marketing- und Selfmarketing-Instrumentarien dar. Die 3A, wie ich das nenne, – allavailable, allvisible and allaccessable – prägen damit zwangsläufig nicht nur Imagine, Imagination, eben Bilder…..sondern konträr zur Illusion kontrollierbarer, selbstgestaltbarer medialer Nutzung und Nutzens zunehmend unkontrollierbar mit das Image. Nicht nur nach aussen: Sie verändern aber auch die Art des Miteinanders und der Kommunikation nicht nur technisch, sondern weit darüber hinaus auch inhaltlich nicht nur als Image nach aussen. Wert hat nicht was erlebt wird, sondern nur, worüber man erzählen kann. Posten. Pixelposten. (Wert/Nutzen-) Existent ist nur, was berichtet, gepostet, in Pixeln belegt und PRÄSENTiert wird, wer nicht (mit) drin und mit drin im Bild/e und dort getagt oder in Bildern dabei gewesen ist, nimmt quasi nicht teil am Leben, am social life, das damit sehr schnell ganz wenig social „nicht dabei“ ( zu sein oder dabei gewesen) bedeuten kann ...

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