Nach Mausklick: Kommt eine Cruise Missile geflogen!

Mit virtuellen Kriegen, auch Cyberwar genannt, ist das so eine Sache. Kaum jemand ist sich darüber bewußt, dass virtuelle Kriege längst im Gang sind. Kaum jemand weiß zudem, dass virtuelle Angriffe z.B. als ein Ergebnis von Wirtschaftsspionage häufig auch reale Schäden verursachen.

Nicht ohne Grund ist daher die deutsche Bundesregierung dazu übergegangen, ein nationales Cyberabwehrzentrum zu gründen.

Die Spur führt (auch) nach China

Immer häufiger führt die Spur im Zusammenhang mit Wirtschaftsspionage nach China. So wurden jüngst diverse elektronische Angriffe bekannt, die gezielt auf einzelne Mitarbeiter unterschiedlicher Organisation zugeschnitten waren (sog. Spear-Fishing). Da verwundert es nicht, dass laut einem Artikel von SPIEGEL-ONLINE China zwischenzeitlich die Existenz von Elitehackern offiziell bestätigt. China beteuert laut dem Bericht allerdings, dass diese Hacker ausschließlich zu Verteidigungszwecken und nicht zu Angriffen eingesetzt würden.

Mit Beteuerungen ist das manchmal allerdings etwas problematisch, hängt doch die Glaubwürdigkeit von Beteuerungen auch immer von der Glaubwürdigkeit des jeweiligen Staatsorgans und dessen tatsächlichem Handeln ab. Diese Erfahrungen haben nicht zuletzt wir Deutschen im Zusammenhang mit einem Herrn Namens Walter Ulbricht und der Mauer gemacht, welche sich quasi über Nacht von selbst errichtete, obwohl niemand die Absicht hatte eine Mauer zu bauen.

Kommt eine Cruise Missile geflogen…

Da verwundert es auch nicht, dass die USA laut dem Nachrichtensender N24 ankündigen, schwere Hackerangriffe mit realen Militärschlägen vergelten zu wollen ...

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