Schadensersatz vom “schwarz” bezahlten Hochzeitsveranstalter

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main verneint den Schadensersatzanspruch eines Brautpaares gegen einen “schwarz” bezahlten Hochzeitsveranstalter. Das Oberlandesgericht Frankfurt bestätigte die Zurückweisung eines Antrags auf Prozesskostenhilfe durch das Landgericht, mit dem ein Ehepaar eine Schadensersatzklage gegen ihren Hochzeitsveranstalter erheben wollte.

Das Ehepaar wollte den Veranstalter auf Schadensersatz in Höhe von rund 12.000,- € wegen Nichterfüllung eines Bewirtungsvertrages in Anspruch nehmen. Laut schriftlichem Vertrag sollte dieser im Frühjahr 2010 eine türkische Hochzeit mit 620 Personen im Veranstaltungssaal eines Landkreises durchführen. Neben dem im Vertrag genannten Preis (rund 6.300,- €) sollte ein Großteil der Vergütung – 50% – “schwarz” gezahlt werden. Nachdem sich abzeichnete, dass der Saal am geplanten Tag noch nicht fertig gestellt sein würde, wich das Ehepaar auf andere Räumlichkeiten aus. Da in den neuen Räumen nur eine Bewirtung von 400 Personen möglich war, hätten – so das Ehepaar – 220 Gäste wieder ausgeladen werden müssen. Hierdurch seien ihnen Geld- und Goldgeschenke im Wert zwischen 50,- und 100,- € entgangen, was insgesamt einen Betrag 8.250,- € ausmache ...

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