Aaargh!

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Mecklenburg-Vorpommern hatte eine gute Idee: Ein Spiel für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 12 Jahren, um auf die Risiken bei der Anmeldung zu sozialen Netzwerken aufmerksam zu machen. Gemeinsam mit der Hochschule Wismar wurde also das Computerspiel "Netzwerk-Star" entwickelt. Neugierig wollte ich das mal ausprobieren. Das Design machte mich schon mal nicht so an, sieht ein bisschen nach 1998 aus, aber das ist ja Geschmacksache. Auf der ersten Seite werde ich dann darüber aufgeklärt, dass es sich bei dem Spiel wohl um ein Quiz handelt. Ich kann "Netzwerkstar" werden, wenn ich die Fragen richtig (oder "gut"?) beantworte. Etwas textlastig, aber okay. Also los. Ich klicke auf "Weiter". Die ersten Frage. Oder auch nicht?
"Ich entscheide, wer ich bin."
steht oben. Darunter links ein Mädchen, rechts ein Junge. Dazwischen Sterne. Soll ich jetzt mit Sternen bewerten, ob ich die Aussage "Ich entscheide, wer ich bin", gut oder schlecht finde? Hmmm, nein, die Sterne kann ich nicht beeinflussen. Aber über den beiden Figuren sind noch zwei Buttons. Aha, die kann man also anklicken. Langsam geht es mir auf, dass die Macher des Spieles meine Entscheidung wollen, welches Geschlecht ich denn haben will. Ich entscheide mich mal für die wahrheitsgemäße Angabe und klicke auf "Weiter". Offenbar habe ich das dann wohl richtig verstanden, denn jetzt kommt wirklich die erste Frage. Zumindest steht oben
"1. Was für einen Namen gebe ich an?"
Darunter dann Antwort-Kästchen. Wenn ich mit der Maus darüber fahre, werden auch noch Erläuterungen angezeigt. Eine Antwort lautet
"Ich gebe mir einen Nick-Namen oder Fantasie-Namen, zum Beispiel 'Bob Schwammkopf'"
Das missfällt mir irgendwie, ist "Spongebob Schwammkopf" doch eine Marke. Aber gut, probiere ich doch einmal diese Antwort aus. Die nächste Frage handelt vom Passwort. Aber die dritte hat es in sich ...Zum vollständigen Artikel

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