Kündigung? - Jetzt keine Frist verpassen!

Das Arbeitsrecht ist ein sehr schnelles Rechtsgebiet. Die Konsequenz ist: man muss sehr schnell handeln, um nicht alleine durch Fristablauf Ansprüche zu verlieren. Besonders hart ist dies bei der Kündigung. "Frist verpasst" kann hier den endgültigen Verlust des Arbeitsplatzes zur Folge haben.

Im folgenden erhalten Sie einen Überblick über wichtige Fristen, die nach Erhalt einer Kündigung zu beachten sind. Die Fristen beginnen nach Zugang der Kündigung.

"3 Wochen": Klageerhebungsfrist (§ 4 Satz 1, § 7 KSchG) Die Kündigung ist innerhalb von 3 Wochen durch Klageerhebung beim Arbeitsgericht anzugreifen.

"Unverzüglich": Zurückweisung der Kündigung (§ 174 S. 1 BGB)

Wurde die Kündigung nicht vom Chef persönlich unterschrieben? Lag der Kündigung auch keine Vollmacht bei? Die Kündigung kann möglicherweise zurückgewiesen werden. Dies sollte unbedingt sofort erfolgen, aber auf keinen Fall länger als eine Woche dauern (vgl. BAG Urteil vom 11. 3. 1999 - 2 AZR 427/98).

"2 Wochen": Mitteilungsfrist für Schwangere (§ 9 Absatz 1 Satz 1 MuSchG)

Schwangeren kann grundsätzlich nicht gekündigt werden. Voraussetzung ist: dem Arbeitgeber ist die Schwangerschaft bekannt. Dies kann auch erst nach Zugang der Kündigung mitgeteilt werden ...

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