Datenschutz? There’s no App for that

Der Datenschutz hat es schwer. Manche unken, dass der Schutz persönlicher Daten mit der Einführung von iPhone & Co. endgültig zum hoffnungslosen Unterfangen geworden ist. Smartphones zeichnen sich dadurch aus, dass sie neben den klassischen Telefonfunkionen und einem Zugriff auf das Internet, die Möglichkeit bieten vielfältige Dienste und Vernetzungsmöglichkeiten mobil zu nutzen. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar mahnt Smartphone-Nutzer seit längerem sorgsam mit Smartphones umzugehen und kritisiert den unzureichenden Datenschutz bei Smartphones. Gemeint sind dabei nicht nur die vor kurzem für Aufregung sorgenden vermeintlichen Bewegungsprofile, die die Smartphone-Anbieter wie Apple oder Google anlegen, sondern viel mehr die Vielzahl an Apps, die Smartphone-Nutzer täglich verwenden.

Nutzer werden oft nur unzureichend, meist gar nicht, über die Verwendung personenbezogener Daten informiert. Selbst bei sorgsamen Umgang ist es Verbrauchern daher häufig nicht möglich nachzuvollziehen welche Daten zu welchem Zweck übermittelt und verwendet werden. Die nahtlose Integration in das Mobiltelefon macht es App-Anbietern dabei besonders leicht auf personenbezogene Daten zuzugreifen. Der Zugriff auf E-Mails und Adressbuch ist nur einen Klick entfernt. Bekanntestes Beispiel dürfte hier die Facebook-App sein, die vor knapp einem Jahr die “Friend-Finder” Funktion integrierte und mit einem Klick sämtliche Kontaktdaten übermittelte und synchronisierte. Immerhin mit einer rudimentären Erklärung.

Eine weitere beliebte App, die sich umfassend im Adressbuch des Smartphone-Nutzers bedient, ist Whatsapp. Whatsapp versteht sich als kostenlose Alternative zum SMS Versand. Bevor Whatsapp genutzt werden kann, wird der Nutzer gefragt, ob er den Zugriff auf das Adressbuch erlaubt. Der Klick auf “Zustimmen” hat für den Nutzer jedoch weitreichende Folgen ...

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