Cloud Computing und Datenschutz - Eine Einführung

Wissen Sie, von welchen Unternehmen und in welchen Ländern Ihre Daten in der Cloud („Wolke“) verarbeitet werden? Haben Sie Ihren Cloud-Anbieter, der Ihre Daten „in der Wolke verarbeitet“, unter besonderer Berücksichtigung der Eignung der von ihm getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen sorgfältig ausgewählt? Vergewissern Sie sich regelmäßig von der Einhaltung der beim Cloud-Anbieter getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen?

I. Vorbemerkung

Der Beitrag soll einen Einblick darüber geben, inwieweit sich in der Praxis das Geschäftsmodell des Cloud-Computing, d.h. die „Datenverarbeitung in der Wolke“, und der Datenschutz miteinander vereinbaren lassen.

Es existiert eine Vielzahl von Definitionen des Cloud Computing. Nach einer der pragmatischsten Definitionen „steht Cloud Computing für einen Pool aus abstrahierter, hochskalierbarer und verwalteter IT-Infrastruktur, die Kundenanwendungen vorhält und falls erforderlich nach Gebrauch abgerechnet werden kann“.

In der Praxis bedeutet dies, dass es sich bei Cloud Computing um eine Form des Outsourcings, also um die Auslagerung von unterschiedlichsten Datenverarbeitungsleistungen eines Unternehmens an einen IT-Anbieter, handelt. Cloud Computing versteht sich als eine Bereitstellung von IT-Diensten, einschließlich Hard- und/oder Software, durch den Cloud-Anbieter, die der Nutzer über einen Internetbrowser auf Zeit nutzt. Sinn und Zweck dieses Modells aus Sicht des Nutzers ist es, eigene Resourcen und damit Kosten zu sparen oder eigene Bedarfsspitzen auszulagern. In diesem Beitrag wird auf die wirtschaftlichen, organisatorischen, technischen und rechtlichen Aspekte, mit Ausnahme des Datenschutzes und der Datensicherheit, des Cloud Computing nicht eingegangen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK