Wie unromantisch! Hochzeit in schwarz-weiß - nicht erhaltene Geschenke als Schaden?

Das ist ein wirklich kurioser Fall. Schwarzarbeit bei einer Hochzeitsplanung vereinbart, Probleme mit der Party-Location, 220 Gäste wieder ausgeladen, darum für 8.250,- Euro weniger Geschenke bekommen - und dann Schadensersatzforderungen geltend machen. Das konnte nicht gut gehen...:
Mit einem Beschluss vom 16.05.2011 hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) die Zurückweisung eines Antrags auf Prozesskostenhilfe durch das Landgericht bestätigt, mit dem ein Ehepaar eine Schadensersatzklage gegen ihren Hochzeitsveranstalter erheben wollte. Das Ehepaar wollte den Veranstalter auf Schadensersatz in Höhe von rund 12.000,- Euro wegen Nichterfüllung eines Bewirtungsvertrages in Anspruch nehmen. Laut schriftlichem Vertrag sollte dieser im Frühjahr 2010 eine türkische Hochzeit mit 620 Personen im Veranstaltungssaal eines Landkreises durchführen. Neben dem im Vertrag genannten Preis (rund 6.300,- Euro) sollte ein Großteil der Vergütung - 50% - "schwarz" gezahlt werden. Nachdem sich abzeichnete, dass der Saal am geplanten Tag noch nicht fertig gestellt sein würde, wich das Ehepaar auf andere Räumlichkeiten aus. Da in den neuen Räumen nur eine Bewirtung von 400 Personen möglich war, hätten - so das Ehepaar - 220 Gäste wieder ausgeladen werden müssen. Hierdurch seien ihnen Geld- und Goldgeschenke im Wert zwischen 50,- und 100,- Euro entgangen, was insgesamt einen Betrag 8.250,- Euro ausmache ...
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