Vergaloppiert

Ein Vaterschaftsprozeß.

Der vermeintliche Vater, nennen wir ihn VV, hat sich auf einer Party sagen lassen, dass seine Tochter ihm gar nicht ähnlich sähe. Die Tochter habe doch viel mehr Ähnlichkeit mit dem eloquenten Ehebrecher EE. Die mutmaßliche Mutter (MM) verneint das zwar, aber VV beschäftigt lieber das Gericht.

Bevor nun ein teures Vaterschaftsgutachten eingeholt wird, hört sich das Gericht erstmal die Geschichte von den beteiligten Personen an. Manchmal kann man danach schon ausschließen, dass eine bestimmte Person als Vater in Betracht kommt.

Nun war EE durchaus gerichtsbekannt. Ein Stammkunde, der bei Gericht ein und aus ging. Durch alle Abteilungen. Bei den Richtern war EE durchaus unbeliebt.

Der Richter in unserem Prozeß hatte ebenfalls eine sehr geringschätzige Meinung über EE. EE selbst war der Anhörung zum Vaterschaftsprozeß ferngeblieben. Der Richter vernahm zunächst die MM ...

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