LG München: Urheberrechtsverletzung von McDonalds durch Webejingle „Ich liebe es?“

Was war passiert?Der Komponist war im April 2003 von einer Werbeagentur beauftragt worden, an der Erstellung eines Werbejingles für McDonalds mitzuwirken. Der Songschreiber komponierte einen RAP Song, welcher die weltweit bekannte Werbemelodie „Ich liebe es“ enthielt. Der Komponist erstellte in der Folge ein Hip-Hop-Musik-Layout für McDonalds, wobei er ausdrücklich darauf hinwies, dass die entstehenden Aufnahmen nicht zur Veröffentlichung freigegeben seien. Für seine Komposition erhielt der Komponist € 1.500,00 und zwei Flaschen Champagner.

In der Folgezeit sei die Komposition des Klägers leicht verändert worden. Daraus sei dann die weltweit bekannte Werbemelodie "Ich liebe es" entstanden. Der Komponist verklagte daraufhin McDonalds auf Schadensersatz und Auskunft. McDonalds wies die Klage mit der Begründung ab, die geschaffene "Melodiefolge" sei schon kein schutzfähiges Werk im Sinne des Urheberrechts, so dass jegliche Ansprüche ausscheiden.

Wie entschied das LG München?Die Richter der 21 ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK