Körperscanner – Striptease …und Abflug

Die Einführung von Nacktscannern für Sicherheitschecks an Flughäfen ist weiterhin umstritten. Denn die Scanner verletzen die Privatsphäre, welche sich aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht ableitet, und die Menschenwürde der Passagiere.

Zutreffend sagte schon der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar zu Beginn der Diskussion zum geplanten Einsatz von Körperscannern an deutschen Flughäfen:

Ich habe bisher noch kein Gerät gesehen, das die Persönlichkeitsrechte wahrt.

Ungenau und störanfällig

Zudem stellt sich die Funktionsweise der derzeit beispielsweise am Flughafen Hamburg im Test befindlichen Scanner als ungenau und störanfällig dar, wie businesstraveller.de berichtet. Hiernach seien beim Scannen von Fluggästen bislang eine Menge Ungenauigkeiten aufgetreten, so dass unter anderem Falten in Kleidungsstücken als Gefahr erkannt wurden.

Außerdem sind die Scanner bekanntlich zum Teil nicht in der Lage, die Kleidung zu durchdringen, so dass wenn ein Passagier mehrere Kleidungsstücke übereinander trägt, die Geräte zuweilen keine zuverlässigen Ergebnisse liefern.

EU-Abgeordnete stimmen Körperscannern zu

Trotz der Vielzahl an Unwägbarkeiten haben nunmehr die EU-Abgeordneten im Verkehrsausschuss dem Einsatz von Ganzkörperscannern zugestimmt, allerdings auf besseren Schutz der Privatsphäre und Gesundheit der Passagiere gedrängt ...

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