Keine zwingende Haftung der Eltern bei Kinderfahrradunfall

Wer Kinder im Kindergartenalter hat, erlebt diese Situation fast täglich: Das Kind soll lernen, im Straßenverkehr selbständig zu agieren. Ein Vater lässt das Kind ein wenig mit dem Fahrrad vorfahren und folgt in einem geringen Abstand. Vor dem Kindegarten steigt das Kind ab. Im Getümmel vor dem Kindergarten fällt das Fahrrad unglücklicherweise zu Boden. Dabei zerkratzt die Stange mit dem Sichtfähnchen die Türen einer Limousine. Die empörte Autofahrerin will Schadensersatz sehen: 1.350,00 € zur Beseitigung der Schrammen an dem Auto! Der Vater solle den Schaden ersetzen, weil er das Kind allein habe vorfahren lassen. Damit habe er seine Aufsichtspflicht verletzt. Die Sache landete vor dem Amtsgericht München ...Zum vollständigen Artikel


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