„Jawohl, mein Führer“

Das brauchen wir nicht zu übersetzen. Jeder weiß, wer gemeint ist.

Gemeint sein sollte nicht der eigene Vorgesetzte. Dass diese Art der „Satire“ in manchen Betrieben immer wieder vorkommt, ist aber wohl unvermeidlich. Der, der das zu seinem Vorgesetzten sagte, fand das sicher nur witzig. Der Vorgesetzte feuerte ihn. Aber das LAG Rheinland-Pfalz erklärte die Kündigung für unwirksam.

Richtig oder falsch?

Gibt es im Kündigungsrecht nicht. Deshalb gehen die Fälle dieser Art aus wie das Hornberger Schießen. Kostprobe?

„im Betrieb Zustände wie im Driten Reich“ – BAG, Urteil vom 24. 11. 2005 – 2 AZR 584/04 (Kündigung aufrechterhalten)

„Den haben sie vergessen zu vergasen“ – ArbG Bremen, 29.06.1994 – 7 Ca 7160/94 – (Kündigung aufrechterhalten)

Herunterladen antisemitischer Bilder und „Karikaturen“ aus dem Netz – LAG Düsseldorf – Urteil vom 17.07.2006 – 14 Sa 334/06 (Kündigung gekippt)

Kündigung wegen billigender Äußerung zum Terroranschlag am 11 ...

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