Handel mit Emissionszertifikaten: EU-Pläne konkretisieren sich

(c) Monika Albert / PIXELIO (www.pixelio.de)

Die EU-Kommission zerbricht sich seit geraumer Zeit den Kopf darüber, wie der Handel mit Emissionszertifikaten am Spotmarkt reguliert werden soll (der Terminmarkt unterfällt ja bereits der Finanzaufsicht). Im Dezember hatte sie in einer Mitteilung an das Europäische Parlament und den Rat verschiedene Optionen dazu aufgezeigt. Eine davon war, dass die CO2-Märkte zukünftig von der REMIT (Regulation on Energy Market Integrity and Transparency, vgl. schon unser Blog vom 23.3.2011) mitverfasst werden und somit gemeinsam mit den Großhandelsmärkten für Gas und Strom reguliert werden.

Diese vernüftige Option scheint nun politisch vom Tisch zu sein. Die Generaldirektion Klima hat ein Diskussionspapier mit einem umfangreichen Fragenkatalog zu diesem Thema vorgelegt und dabei die Einbeziehung in die REMIT ohne Nennung nachvollziehbarer Gründe als “nicht angemessen” verworfen. Stattdessen stehen jetzt offenbar nur noch zwei Varianten zur Auswahl:

CO2-Zertifikate werden als Finanzmarktinstrumente deklariert. Die Marktteilnehmer sollen somit der Regulierung durch die Finanzmarktrichtlinie (MiFID – Markets in Financial Instruments Directive) und der Marktmissbrauchsrichtlinie (MAD – Market Abuse Directive) unterliegen. Es wird ein maßgeschneidertes Regime für den Markt der CO2-Zertifikate geschaffen ...Zum vollständigen Artikel


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