Freie richterliche Beweiswürdigung – alternativlos?

Kollege Nebgen resümmiert hier über die freie Beweiswürdigung, die von vielen Gerichten dazu genutzt werde, „jeden Quatsch“ festzustellen, und plädiert wohl dafür, die freie richterliche Beweiswürdigung einzuschränken.

Wie das indes erfolgen soll, bleibt zumindest mir schleierhaft. Geht es um die Bewertung von Beweismitteln und gerade den (ebenso unzuverlässigen wie häufigen) Zeugenaussagen, so kann es keine mathematische Lösung geben. Es kann nicht heißen, daß entlastende Aussagen von zwei Zeugen stets mehr wiegen als die belastende Aussage eines Zeugen (und umgekehrt).

So heißt es nicht ohne Grund: Iudex non calculat, der Richter rechnet nicht ...

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