dena und Consentec drängen auf Beschleunigung des Netzausbaus zur Integration der erneuerbaren Energien

Zwei Tage vor dem Energiegipfel von Bund und Ländern am kommenden Freitag hat die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) zusammen mit dem Consultingunternehmen Consentec an alle Beteiligten appelliert, dem beschleunigten Ausbau der Übertragungsnetze oberste Priorität einzuräumen. Dafür liefere die dena-Netzstudie II eine maßgebende Planungsgrundlage. Demnach müssten in Deutschland bis 2020, zusätzlich zu den nach der dena-Netzstudie I ausgewiesenen 850 Kilometern an neuen Trassen, je nach Technologie Höchstspannungstrassen mit einer Länge von 1.700 bis 3.600 Kilometern gebaut werden. Hinzu käme die Optimierung des bestehenden Verbundnetzes. Auf dem Expertentreffen wurden die Handlungsoptionen für den Netzausbau besprochen. Als Ausgangspunkt dienten die dena-Netzstudie II und die Studie "Voraussetzungen einer optimalen Integration erneuerbarer Energien in das Stromversorgungssystem" von Consentec und r2b energy consulting. dena-Netzstudie II gilt auch für vorgezogenen Atomausstieg Die dena betonte, dass die Ergebnisse der im November 2010 veröffentlichten dena-Netzstudie II unverändert gelten. Bei der Erstellung wurde der im Jahr 2000 beschlossene Atomausstieg vorausgesetzt. Die Auswirkungen der Verlängerung von AKW-Laufzeiten war ergänzend geprüft worden. Durch die geplanten Beschlüsse der Bundesregierung zum Atomausstieg liegt der für 2020 zu erwartende Kraftwerkspark wieder sehr nahe an der in der Studie zugrunde gelegten Erzeugungsstruktur. Der ermittelte Netzausbaubedarf gilt unter Berücksichtigung des europäischen Stromhandels und eines marktorientierten Einsatzes konventioneller Kraftwerke sowie aller in den nächsten Jahren verfügbaren Techniken zur Übertragungs- und Systemoptimierung: Temperaturmonitoring, Hochtemperaturleiterseile, Hochspannungsgleichstromübertragung, Erdkabel und Speicher ...Zum vollständigen Artikel


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