SecurID – ein relativ sicheres Verfahren

Nach Berichten von WELT ONLINE haben Hacker erneut versucht, die Sicherheitsnetzwerke des US-Rüstungsunternehmens und Vertragspartner des US-Militärs Lockheed Martin zu knacken.

Hierbei seien Duplikate von elektronischen Schlüsseln (SecurID) erstellt worden, um Sicherheitsbarrieren zu überwinden und an geheime Daten zu neuen Waffensystemen oder Technologien zu gelangen.

Hackerangriff erfolgreich abgewehrt

Das Unternehmen Lockheed Martin teilt mit, dass bei dem Cyberangriff aber weder Daten von Kunden und Angestellten noch Programme geknackt worden seien. Vorübergehend hat Lockheed den Zugriff auf sein Netzwerk von außen gesperrt und neue SecurID-Tokens und Passwörter an die Mitarbeiter ausgegeben. Wer für den Cyberangriff verantwortlich sein könnte, wird noch untersucht.

Cyber-Attacke zuvor bei US-Sicherheitsfirma

Vorangegangen war laut stern.de bereits im März ein Hackerangriff auf die renommierte US-Sicherheitsfirma RSA Security, welche eine Vielzahl von Produzenten militärischer Ausrüstung mit dem Sicherheitssystem SecurID versorgt. Hierbei sei wiederholt mit Hilfe von Schadsoftware und Phishing-Attacken versucht worden, an Daten zu gelangen, die Benutzer mit speziellen SecurID-Tokens in Verbindung bringen könnten – so SPIEGEL ONLINE ...

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