Betriebsbedingte Kündigung nach Interessenausgleich

Seit der Wirtschaftskrise machen Arbeitgeber vermehrt von einer vereinfachten Möglichkeit betriebsbedingter Kündigungen Gebrauch. Nach § 1 Abs. 5 KSchG wird nämlich vermutet, dass dringende betriebliche Gründe vorliegen, wenn bei einer Kündigung aufgrund Betriebsänderung die zu kündigenden Arbeitnehmer in einem Interessenausgleich zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat namentlich bezeichnet sind. Zudem ist die Sozialauswahl dann nur beschränkt überprüfbar.

Wenngleich sich Arbeitgeber damit auf der sicheren Seite wähnen und im Zusammenspiel mit dem Betriebsrat zu kostengünstigen Kündigungen kommen, sollten Arbeitnehmer solche Kündigungen überprüfen lassen. Denn die Praxis zeigt, dass viele Fehler im Detail liegen ...

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