Wieder (sinnvolle) Ausnahme zu den formellen Anforderunghen an Betriebskostenabrechnungen

Bei der Vermietung eines Einfamilienhauses fallen regelmäßig alle Kosten, die von den §§ 556 BGB; 1, 2 BetrKV erfasst werden, allein für das Mietobjekt an. Nichts viel Anderes gilt bei der Vermietung von Doppelhaushälften. Deshalb müssen bei der Vermietung derartiger Objekte nicht die Gesamzkosten besonders ausgewiesen werden, um die formelle Wirksamkeit der Betriebskostenabrechnung herbeizuführen BGH v. 15.3.2011 - VIII ZR 243/10). Im Hinblick auf die Miundestanforderungen an eine formell wirksame Betriebskostenabrechnung, wonach die Gesamtkosten ausgewiesen sein müssten, sei es bloße Förmelei, der der Höhe nach den Gesamtkosten entsprechenden Anteil des Mieters ein zweites Mal auszuweisen, um auch die Gesamtkosten anzugeben.

Das ist nicht nur richtig, sondern ghilt auch für andere Mietobjekte, insbesondere Eigentumswohnungen. Hier fällt regelmäßig die Grundsteuer allein für die Wohnung an. Damit entspricht aber der Anteil des Mieters den Gesamtkosten.

Insoweit ist in der Vergangenheit aufgrund der Entscheidung des BGH vom . 26. 5. 2004 ( VIII ZR 169/03, NZM 2004, 580) zu Verwirrung gekommen. In diesem Urteil hatte der VIII ...

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