Digitale Gesellschaft – Nicht meine Interessenvertretung

Der Start der digitalen Gesellschaft war holprig und viel kritisiert. Auch hier im Blog wurde die Frage aufgeworfen, für wen und für was steht eigentlich die “Digitale Gesellschaft” und ihre Gründer. Die Idee ist grundsätzlich interessant, doch die Umsetzung erschien im ersten Augenblick kaum, wenn nicht sogar unmöglich.

Nun hat sich die anfängliche Euphorie oder Aufregung gelegt und die Digitale Gesellschaft hat ihre Arbeit aufgenommen. Leider scheinen sich die Befürchtungen zu bestätigen, dass die Digitale Gesellschaft nicht die Interessen einer modernen medieninteressierten (und -kompetenten) Bevölkerung vertritt. Dies lassen jedenfalls die jüngsten Äußerungen von Frontmann Markus Beckedahl vermuten.

Anlässlich des eG8 bereitete der Spiegel das umstrittene Thema Netzneutralität auf. Neben einem Sprecher der Telekom kommt auch die Digitale Gesellschaft zu Wort. Netzneutralität, das Verhindern einer “Zwei-Klassen-Gesellschaft” im Internet dürfte eines der wichtigsten Anliegen der Interessenvertretung sein. Umso überraschender die Äußerungen der Digitalen Gesellschaft. Das Geschäftsmodell der Provider Internet-Flatrates anzubieten, gehe nicht mehr aus. In Konsequenz müssten diese abgeschafft oder teurer werden ...

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