Türkisch für Anfänger

Der im Jahr 1964 geborene Kläger, der deutscher Staatsbürger ist, ist Sohn einer deutschen Mutter und eines türkischstämmigen Vaters und trägt - ebenso wie seine Mutter - den türkisch klingenden Familiennamen des Vaters als Nachnamen. Er ist Geologe.

Er beantragt eine Namensänderung nach dem Namensänderungsgesetz und führt aus, der Name werde sehr oft falsch geschrieben. Er werde deshalb nicht ernst genommen, sondern sei Anlass zu Spott und Häme. Seine Umgebung nehme häufig fälschlich an, er sei Türke, weshalb er Verunsicherung und Ablehnung erlebe. Auch in Bewerbungsverfahren sei er wegen einer unterstellten türkischen Sozialisation diskriminiert worden. Auch von türkischer Seite werde er diskriminiert, weil er nicht Türkisch spreche und kein Moslem sei. Sein Kind, das er im Februar 2010 zusammen mit seiner deutschen Lebensgefährtin erwarte, solle nicht vergleichbare Schwierigkeiten erleben.

Dazu das VG Hannover:

Dass der Familienname des Klägers türkisch klingt, stellt für sich genommen noch keinen wichtigen Grund für eine Namensänderung dar (vgl. Ziff. 37 Abs. 1 NamÄndVwV) ...

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