Die ERGO versichert: Mitarbeiter schnupften bei Michel-Friedman-Party nur Salz durch die Nase

Die BILD-Zeitung hatte am 24. Mai über die angeblichen Lustreisen von Mitarbeitern der Versicherung ERGO unter anderem mit dem Titel „Hier kokst der Kollege von Herrn Kaiser“ berichtet.

Daraufhin beeilte sich die Abteilung “media relations” der ERGO-Versicherungsgruppe auf ihrer Internetseite, mitzuteilen, dass die Behauptung, dass Handelsvertreter der Hamburg-Mannheimer auf sog. Top 5 Reisen Kokain konsumiert hätten, unwahr sei. Die von der BILD-Zeitung veröffentlichten Fotos zeigten ein Trinkspiel mit Salz, Tequila und Zitronensaft. Dazu gehöre auch das Einschnupfen von Salz durch die Nase. Der ERGO lägen dazu inzwischen auch eidesstattliche Versicherungen von auf den Lichtbildern abgebildeten Personen vor.

Obwohl wir den Inhalt dieser Versicherungen selbst verständlich nicht kennen, lauten die wahrscheinlich so oder so ähnlich: “Die Party war zwar nicht illegal, aber trotzdem total peinlich, ich schwöre.”

Auch wenn die Formulierung etwas wohlfeiler ausgefallen sein mag, so ist davon auszugehen, dass die von den Mitarbeitern abgegebenen Versicherungen an Eides statt, wie so oft, nicht das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben sind. Jedenfalls dann nicht, wenn sie nicht einer Behörde oder einem Gericht gegenüber abgegeben worden sein sollten.

Gem ...

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