Flugausfälle und Aschewolke: Flugpassagiere und ihre Rechte

Shakespeare sagte: Nicht jede Wolke erzeugt ein Gewitter. Die momentan bestehende Aschewolke erzeugt auch kein Gewitter, allerdings wieder heftigen Ärger bei den Flugpassagieren, die nicht befördert werden. Selbst ohne Gewitter fühlen sich manche Passagiere als im Regen stehend. Da erscheint es förderlich zu wissen, welche Rechte man in diesem Fall hat. Die Rechte von Flugpassieren sind in der EU-Fluggastrechte-Verordnung (Nr. 261/2004) geregelt. Anwendung findet diese auf alle Flugpassagiere von Linien-, Charter- und Billigfluggesellschaften, alle EU-Fluggesellschaften und auch auf Nicht-EU-Fluggesellschaften soweit diese aus der EU abfliegen.

Ansprechpartner ist stets die Fluggesellschaft, bei der Sie den Flug gebucht haben und die den Flug durchführt. Bei Luftraumsperrungen aufgrund der Aschewolke haben Flugpassagiere die Wahl, ob sie ihren Anspruch auf Erstattung des vollständigen Flugpreises oder ihren Anspruch auf eine anderweitige Beförderung, wie z.B. mit der Bahn, Bus oder mit einem späteren Flug zum frühmöglichsten Zeitpunkt gegenüber der Fluggesellschaft geltend machen. Will die Fluggesellschaft z.B. nicht für die Bahnreise sorgen, so kann der Fluggast diese Bahnreise auch selbst organisieren und die entstandenen Fahrtkosten gegenüber der Fluggesellschaft geltend machen. Gutscheine der Fluggesellschaft können, müssen aber nicht angenommen werden ...

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