Auktionshäuser im Internet – Ihre Rechte

Internetauktionshäuser wie ebay und Co. sind längst mehr als bloß ein Flohmarkt im Internet. Mittlerweile werden im Jahr Millionen Artikel über Internetauktionshäuser ge- und verkauft. Nicht immer bleibt ein zufriedener Käufer zurück. Und auch als Verkäufer bietet der Verkauf über das Internet einige Tücken, die man kennen sollte.

Grundsätzlich ist klar: Auch wenn ebay Flohmarktatmosphäre versprüht – ganz so zwanglos und rechtlich unverbindlich ist es nicht, wenn man dort etwas von einem anderen Nutzer kauft. Denn: Das allgemeine Schuldrecht findet auch auf Geschäfte auf Internetauktionsplattformen Anwendung. Selbst nachdem es mittlerweile nichts Ungewöhnliches mehr ist, dort Dinge zu kaufen und zu verkaufen, so sind sich Viele nicht des Umstandes bewusst, dabei ganz gewöhnliche Kaufverträge abzuschließen, die sowohl Verkäufer als auch Käufer rechtlich verpflichten.

Für den Käufer bedeutet dies zunächst, dass er sich nicht ohne weiteres etwas gefallen lassen muss, was nicht aus dem ebay-Angebot ersichtlich war. Entpuppt sich beispielsweise der „einwandfrei funktionierende“ DVD-Player als nicht mehr als ein Fall für den Sondermüll, kann sich der Käufer selbstverständlich an den Verkäufer wenden. Ihm steht es dann unter anderem frei, den Kaufpreis zu mindern, vom Verkäufer eine Reparatur der defekten Kaufsache zu verlangen oder ganz vom Vertrag zurückzutreten, sprich: der Verkäufer erhält die Ware, der Käufer sein Geld zurück.

Oft ist dies in der Praxis jedoch alles andere als einfach. Denn regelmäßig verwenden die Verkäufer durch eine Klausel einen sogenannten Gewährleistungsausschluss. Dieser soll die bereits erwähnte Flohmarktatmosphäre wiederherstellen: Die Ware wird verkauft „wie gesehen“, der Käufer soll in Nachhinein keine Möglichkeit mehr haben, einzuwenden, die Ware sei mangelhaft ...

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