Alter oder Kinder – Was setzt sich in der Sozialauswahl durch?

Bei einer betriebsbedingten Kündigung hat der Arbeitgeber gemäß § 1 Abs. 3 Kündigungsschutzgesetz (KSchG) in der sogenannten Sozialauswahl Betriebszugehörigkeitszeit, Lebensalter, Unterhaltspflichten eine eventuelle Schwerbehinderung der betroffenen Arbeitnehmer zu berücksichtigen. Das Verhältnis dieser Sozialkriterien untereinander ist durch die Rechtsprechung bislang nicht festgelegt. In einer aktuellen Entscheidung hatte das Landesarbeitsgericht Köln zu beurteilen, ob das Lebensalter oder die Anzahl der unterhaltspflichtigen Kinder im Rahmen der Sozialauswahl höher zu gewichten war.

Der zugrunde liegende Fall betraf zwei etwa gleich lang beschäftigte verheiratete Führungskräfte, von denen der eine 53 Jahre alt und kinderlos war und der zweite 35-jährig war und Kinder hatte ...

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