5A_111/2011: Haftung des Willensvollstreckers für Unterlassung; Mitverschulden der Erben

Im Urteil vom 20. April 2011 (5A_111/2011) beschäftigt sich das Bundesgericht mit der Haftung von Willensvollstreckern. Der Beschwerdeführer, ein von seinem Amt als Willensvollstrecker zurückgetretener Rechtsanwalt, beantragte die Abweisung der Schadensersatzforderung der Beschwerdegegner, der gesetzlichen Erben. Mit der Forderung soll abgegolten werden, dass er es als Willensvollstrecker unterlassen habe, von der ehemaligen Arbeitgeberin des Erblassers den Lohn für die Zeit einer Freistellung und eine Erfolgsbeteiligung geltend zu machen. Das Bundesgericht stützt die Auffassung der Vorinstanz, dass die Einziehung fälliger Guthaben zu den Aufgaben eines Willensvollstreckers gehöre:
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