Steuerliche Besonderheiten bei ausländischen Fonds beachten

Die Geldanlage mittels offener Investmentfonds ist in Deutschland beliebt. Hierdurch wird es beispielsweise möglich, mit vergleichsweise geringen Beträgen einen hohen Diversifikationsgrad seines Portfolios zu erreichen. Nicht selten handelt es sich dabei um nicht in Deutschland aufgelegte Fonds, die man anhand der DE-Kennung in ihrer ISIN-Nummer erkennt, sondern solche aus Luxemburg, der Schweiz oder auch den Cayman-Islands. Insbesondere ausländische Fonds, die keine Ausschüttung von Erträgen vorsehen und als thesaurierende Fonds bekannt sind, werfen für deutsche Anleger einige steuerliche Besonderheiten auf, die es zu beachten gilt. Obwohl diese Fonds an ihre Anleger keine Erträge auszahlen, wird jährlich ein steuerpflichtiger Zufluss fingiert. Dieser Betrag setzt sich aus den vom Fonds erwirtschafteten Dividenden und Zinsen, nicht jedoch realisierten Kursgewinnen des Fonds, zusammen und wird als ausschüttungsgleicher Ertrag bezeichnet. Dieser muss als steuerpflichtige Einnahme aus Kapitalvermögen beim Privatanleger regelmäßig der Abgeltungsteuer in Höhe von 25 % plus SolZ und ggf. Kirchensteuer unterworfen werden. Da der deutsche Fiskus jedoch die ausländischen Gesellschaften nicht zur Abführung dieser Steuer verpflichten kann, muss der deutsche Anleger selbst aktiv werden. Der Sparer ist verpflichtet, jährlich diese Einnahmen in seiner Steuererklärung zu deklarieren ...

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