Spear-Fishing: Einmal Gehacktes auf Chinesisch bitte!

China, ein großes Land mit jahrhundertealter Kultur aber auch erstaunlich wenig Hang zur Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit, ist gleichermaßen dafür bekannt gerne Behörden, Institutionen, Unternehmen oder Regimegegner elektronisch auszuspionieren. Diese Tatsache ist so neu nicht.

Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang allerdings, wie gezielt chinesische Angreifer mittlerweile bestimmte Personen- bzw. Personengruppen attackieren. Offensichtlich hat der digitale Krieg längst begonnen.

Wer mit den Speeren fischt

Wie SPIEGEL-ONLINE berichtet, wurden beispielsweise im Zusammenhang mit dem Klimagipfel gezielt Mitarbeiter des US-Außenministeriums mittels auf sie personalisierter E-Mails attackiert, als deren vermeintlicher Absender ein bekannter US-Journalist vermerkt war. Solche Angriffe, die auf einzelne Mitarbeiter einer Organisation zugeschnitten sind, werden Spear-Fishing genannt.

Der mit der Webcam tanzt

Betroffen sind jedoch nicht nur US-amerikanische Behörden, sondern auch französische Stellen berichten von entsprechenden Erlebnissen. So wurden beispielsweise die Webcams hoher Beamter mittels Schadsoftware zu “Spionagewerkzeugen” umfunktioniert. Nicht auszudenken welche Bilder mit Hilfe von Dienst-Laptops in privater Umgebung gemacht werden können und welches Erpressungspotential sich für Geheimdienstkreise hieraus ergibt.

Die Spuren führen häufig nach China

Auch deutsche Behörden sind mittlerweile immer öfter Ziel von Hackerattacken. Und die Spuren führen immer öfter nach Fernost in Richtung China, Indizien legen zudem eine Verwicklung des chinesischen Militärs sowie des Geheimdienstes nahe, wie SPIEGEL-ONLINE berichtet ...

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