Was tun bei Krankheit?

Sorry - aber nach dem Beitrag zur NPD gestern lag einer zu Krankheit eigentlich nahe

Was also ist als Arbeitnehmer zu tun bei Erkrankung? Blöde Frage eigentlich; wer krank ist, braucht keinen Anwalt, sondern einen Arzt ... oder zumindest eine heiße Zitrone und Ruhe oder eines der vielen anderen Hausmittelchen von Mutti.

Aber mal im Ernst - wer krank wird, sollte auch daran denken, dass nicht nur der Chef, sondern auch die Kollegen einen eigentlich pünktlich bei der Arbeit erwarten und von der Erkrankung nichts riechen können.

Das hat auch der Gesetzgeber im Blick und deswegen als allererstes vorgesehen, dass der Arbeinehmer dem Arbeitgeber auch bescheid gibt, wenn er wegen Erkrankung nicht zur Arbeit erscheinen wird. Eigentlich ist das ein unspektakulärer Vorgang und sollte wohl eine Selbstverständlichkeit sein - man ist allerdings immer wieder erstaunt, wie oft die Nichteinhaltung dieser Selbstverständlichkeit oder auch eine reihe von Missverständnissen hinsichtlich der richtigen Handhabung der Krankmeldung zur Abmahnung oder gar Kündigung führt!

Dabei hat § 5 Abs.1 des Entgeltfortzahlungsgesetzes (EntgfortzG) die Meldepflicht bei Erkrankung eigentlich klar geregelt. Dieser lautet auszugsweise Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen. Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, ist der Arbeitnehmer verpflichtet, eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK