Verkürzung der Wohlverhaltensperiode nur für Yuppies ?

Warum es sich für Familienväter nicht lohnt, auf die Reform der Insolvenzordnung zu warten.

Nach den Plänen der Justizministerin Frau Leutheusser-Schnarrenberger wird die Verkürzung der Restschuldbefreiung davon abhängig gemacht, dass der Schuldner mindestens 25 % der Gläubigerforderungen tilgt. Wenn das nicht möglich ist, erhält der Schuldner die Restschuldbefreiung wie bisher erst nach Ablauf der Wohlverhaltensperiode von 6 Jahren. Doch stellt die Neuregelung eine Benachteiligung von Familien dar ?

Nehmen wir an, es gäbe zwei Schuldner mit jeweils einem Einkommen von netto 2.830,00 EUR und Schulden in Höhe von jeweils 150.000 EUR. “Klaus” hat eine Frau und zwei Kinder. Der Bau des Eigenheims für die Familie war für Klaus finanziell zu viel. “Gerd” ist Single und fährt Porsche.

Beide Schuldner müssten mindestens 37.500,00 EUR in drei Jahren tilgen, um in den Genuss der vorzeitigen Restschuldbefreiung zu kommen ...

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