Urkundsbeweis/Verlesung einer schriftlichen Erklärung/Inbegriffsrüge

Die Abgrenung vonUrkundsbeweis/Verlesung einer schriftlichen Erklärung und das Umgehen mir einer sich darauf gründenen Inbegriffsrüge ist nicht so ganz einfach. Der BGH, Beschl. v. 09.03.2011 -3 StR 9/11 - fasst es noch einmal kurz und kanpp zusammen:

“Aufgrund Verlesung einer vorbereiteten schriftlichen Erklärung des An-geklagten durch diesen oder seinen Verteidiger wird nicht der Wortlaut des Schriftstücks zum Inbegriff der Hauptverhandlung, sondern allein der Inhalt des mündlichen Vortrags, dessen wesentliche Punkte das Tatgericht in den Urteilsgründen festzustellen hat. Allein diese Feststellungen sind Grundlage der revisionsgerichtlichen Prüfung (s. die Nach-weise bei LR/Becker, StPO, 26. Aufl., § 243 Rn. 78, Fn. 261) ...

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