…und nun auch die Kreditkarte!

Die Sicherheit von Kredit- und EC-Karten-Daten wurde jüngst im Zusammenhang mit den Datenpannen bei Sony diskutiert. Ende April waren bei Kunden des Sony Playstation Networks Millionen von Kreditkartendaten abhanden gekommen.

Laut Informationen von Spiegel Online ist es einer Computerfirma gelungen, die dreistellige Kartenprüfziffer innerhalb kürzester Zeit zu knacken.

Zahlencodes erfüllen ihre Funktion kaum

An sich soll die Prüfziffer Verbraucher vor unbefugter Nutzung der Kreditkartendaten im Internet schützen. Im Online-Handel ist die Prüfziffer zusätzlich zum Gültigkeitszeitraum anzugeben. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass die einkaufende Person auch tatsächlich im Besitz der Kreditkarte und nicht nur eines Einkaufsbeleges oder der bloßen Kartennummer ist. Die Ziffern sind nicht auf dem Magnetstreifen gespeichert und lassen sich auch nicht aus der Kreditkartennummer errechnen.

Ein Test der Computersicherheitsfirma SySS mit einem speziellen Programm zeigt nun aber, dass die Zahlencodes auf den Karten ihre Funktion kaum erfüllen.

Kreditkartenfirmen ignorieren Sicherheitslücke

Der Finanzbranche ist die Methode zum Knacken der Kartenprüfziffer und damit die erhebliche Sicherheitslücke seit langem bekannt. Dennoch wurde bislang keine Abhilfe geschaffen, da der Prüfcode bei vielen Bezahlvorgängen nicht mehr ausschlaggebend sei.

Sicherheit durch Passwort?

Vielmehr soll das inzwischen zusätzlich eingerichtete System, nämlich die Festlegung eines persönlichen Passwortes durch den Karteninhaber, die erforderlich Sicherheit bieten ...

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