Neues Incentive-Modell bei Versicherungen (Sexorgien in Budapest) – ein arbeitsrechtlicher Schritt in die Zukunft?

Incentivierungen (d.h., das Setzen von Anreizen zu besserer Leistung) sind vor allem im Vertrieb seit jeher ein arbeitsrechtliches Thema, wie etwa auch Leistungsentgelte und andere Formen der Entlohnung, die aus einem Mitarbeiter noch mehr herausholen.

Es gibt hier viel Streit im Einzelnen, wenn es z.B. um Zielvorgaben, ihre Festlegung und die Folgen einer Nichterreichung geht. Das macht diese Modelle bis zu einem gewissen Grad unattraktiv.

Einfachere Incentivierungen bestehen in Sachleistungen. Die haben aber auch Nachteile. Meist ist die “Sachleistung” ein Auto. Da muss zum einen der geldwerte Vorteil versteuert werden, was den tatsächlichen Wert für den Arbeitnehmer stark mindert. Zum anderen muss man es auf eine gewisse Zeit überlassen und bindet sich damit als Arbeitgeber. Das will man nicht: Hat der Kerl die Karre erst einmal zwei Jahre, muss er sich in der Zeit ja wohl nicht mehr anstrengen.

Auf der Suche nach der Quadratur des Kreises ist die zur Ergo-Gruppe gehörende Hamburg Mannheimer Versicherung (“Hallo, Herr Kaiser!”) durch eine Anleihe bei den Betriebsräten großer norddeutscher Autobauer fündig geworden.

Wie man weiß, haben die in der Vergangenheit immer wieder mal darauf gesetzt, ihren Betriebsräten Reisen anzubieten (nach Brasilien) und auch Damen des Gewerbes. Das ist ein viel individuelleres Incentive als ein Auto oder ein Bonus.

Nach Berichten des STERN (online) und des Handelsblatts – die wir natürlich nicht verifizieren können – hat die HM ihre sog. “Top-Vertreter” vor der Wirtschaftskrise, im Jahr 2007 schon, mal nach Budapest eingeladen.

Das kann man durchaus machen.

Aber die Eventmanager hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen, glaubt man den Berichten:

In die weltbekannten Thermen der Stadt durfte man an diesem Abend nur als HM-Mitarbeiter, nur ohne Handy und Kamera und nur mit viel Manneskraft hinein. Auch anwesend waren (sehr) viele Damen, die sehr gut aussahen ...

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