Antike Münze

Darf aufgrund eines französischen Amtshilfeersuchens eine antike Münze als “französisches Kulturgut” beschlagnahmt werden? Mit dieser Frage hatte sich jetzt das Verwaltungsgericht Osnabrück zu beschäftigen.

In dem Verfahren geht es um die Frage, ob das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur eine antike Münze durch die Staatsanwaltschaft Osnabrück sicherstellen lassen durfte. Hintergrund der Sicherstellung war ein französisches Amtshilfeersuchen. Die antike römische Münze aus der Zeit um 270 n. Chr soll aus dem „Schatz von Lava” stammen. Dabei handelt es sich um eine Anzahl Münzen, die Taucher aus einer vor der korsischen Küste gesunkenen römischen Galeere geborgen haben sollen. Frankreich sieht diese Münzen als ein in seinem Eigentum stehendes nationales Kulturgut an und forderte die Rückgabe der Münze.

Die Anhalteverfügung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst war eine vorläufige Sicherungsmaßnahme, um etwaige Rechte Frankreichs an der Goldmünze nicht zu gefährden ...

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