Zur Maklerhaftung: Mitverschulden bei falschen Angaben im Antrag

Auch die Unterschrift des Versicherungsnehmers befreit den Versicherungsmakler nicht ohne Weiteres von seiner Haftung für unrichtige Angaben.

Vorliegend handelt es sich um den gleichen Sachverhalt wie bereits im Blogeintrag „Zur Maklerhaftung: Besichtigungspflicht und Pflicht zur Angabenprüfung“.

Das OLG Celle (Urteil vom 06.04.2009 – Az. 11 U 220/08) entschied im geschilderten Fall, dass die Versicherungsnehmerin und Klägerin ein Mitverschulden traf. Der Antrag sei auf zwei Seiten hinreichend übersichtlich gewesen. Es wäre für sie ein Leichtes gewesen, die offenbare Unrichtigkeit der Angaben über die Nutzungsart zu erkennen. Durch das Leisten der Unterschrift erkannte sie die Angaben als inhaltlich richtig an und übernahm damit die Verantwortung hierfür ...

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