BSG: Anspruch auf Spezialrollstuhl bei GKV oder Sozialhilfeträger?

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Der 3. Senat des Bundessozialgerichts beabsichtigt, heute [ B 3 KR 10/10 R - S. ./. DAK ] über die Revision eines 1999 geborenen und bei der Beklagten gesetzlich krankenversicherten Klägers zu entscheiden, der infolge einer spastischen Tetraplegie auf den Rollstuhl angewiesen ist; diesen erhält er als Versorgung bereits von der Beklagten. Gegenstand der Revision ist der Anspruch auf eine bei der Beklagten im Januar 2008 beantragten Versorgung mit einem zusätzlichen Sportrollstuhl. Er benötige diesen , weil er sich zusätzlich zu dem Sport- und Bewegungsangebot der von ihm besuchten Schule für Körperbehinderte seit Mitte 2007 an dem wöchentlichen Training und Spielen einer Rollstuhlbasketball-Jugendmannschaft eines Rollstuhl-Sportclubs beteilige, der mit seiner 1. Mannschaft in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga vertreten ist. Der bisher vorhandene Aktivrollstuhl bremse beim Rollstuhlbasketball die Geschwindigkeit ab und sei viel schwerer zu handhaben als ein Sportrollstuhl. Zudem sei das Unfallrisiko mit einem Sportrollstuhl deutlich geringer.

Die Beklagte lehnte den Antrag ab. Das SG [SG Trier Urteil vom 15.7 ...

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