Zahlung nur unter Zähneknirschen

Mein Mandant war langsam an eine Kreuzung herangefahren. Von links näherte sich der Unfallgegner, dessen VOrfahrt mein Mandant achten mußte, so daß mein Mandant nur bis zur Haltelinie fahren wollte. Aber so weit sollte er gar nicht kommen.

Unvermittelt zog der Gegner nach rechts und kreuzte hierbei die Straße, auf welcher sich mein Mandant befand. Es kam zur Kollision. Später wies der Gegner darauf hin, daß er über die einmündende Straße und dann den abgesenkten Bordstein auf ein Eckgrundstück habe fahren wollen, anstatt die reguläre Einfahrt einige Meter weiter zu benutzen.

Eigentlich eine eindeutige Rechtslage: Mein Mandant mußte zwar die Vorfahrt des Gegenverkehrs beachten. Diese Vorfahrt erstreckte sich jedoch nicht auf „seine“ Straße, auf der der Gegner nichts zu suchen hatte ...

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