Der neugierige Gläubiger und das Grundbuch

Nach § 12 GBO kann jeder ins Grundbuch Einsicht nehmen, der ein berechtigtes Interesse nachweisen kann:

“Die Einsicht des Grundbuchs ist jedem gestattet, der ein berechtigtes Interesse darlegt. Das gleiche gilt von Urkunden, auf die im Grundbuch zur Ergänzung einer Eintragung Bezug genommen ist, sowie von den noch nicht erledigten Eintragungsanträgen.”

Hiermit soll die Verfolgung unbefugter Zwecke oder bloßer Neugier ausgeschlossen ausgeschlossen werden. Hierzu hat das OLG Schleswig eine Entscheidung getroffen. Eine Gläubigerin hatte gegen einen mittellosen Schuldner eine Forderung. Zur Vollstreckung wollte sie herausfinden, wer Eigentümer des vom Schuldner bewohnten Grundstücks war. Das Grundbuchamt wies das Ansinnen zurück ...

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