Dauergrünland und der Wechsel der Grünfutterpflanzen

Landwirtschaftliche Nutzflächen sind bei Anbau von Ackergras bzw. Kleegras als Dauergrünland einzustufen, selbst wenn zwischen verschiedenen Grünfutterpflanzen gewechselt wird.

Dies entschied jetzt das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht in zwei als Musterverfahren für über 250 schleswig-holsteinische Landwirte geführten Verfahren. Diese Urteil sind insbesondere vor dem Hintergrund der Zielsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP), vorhandenes Dauergrünland zu erhalten, für das in Schleswig-Holstein erlassene Umbruchverbot für Dauergrünland bedeutsam.

Nach der im Unionsrecht enthaltenen Definition sind Flächen Dauergrünland, wenn sie über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren zum Anbau von Grünpflanzen, die herkömmlicherweise in natürlichem Grünland anzutreffen oder normalerweise Teil von Saatgutmischungen für Grünland oder Wiesen in dem Mitgliedstaat sind, genutzt werden und nicht Bestandteil der Fruchtfolge des landwirtschaftlichen Betriebes waren.

Die beiden klagenden Landwirte haben in der Vergangenheit Ackerflächen auch zum Futterbau genutzt. Sie hatten dabei u. a. mehrere Jahre Ackergras angebaut und dann zu Kleegras gewechselt ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK